buf gewinnt Uniwahl

Nach den noch nicht offiziellen Ergebnissen der Uniwahl vom vergangenen Dienstag haben die Bündnislisten für u-asta und u-Fachschaften (buf), die auch von der Grünen Hochschulgruppe unterstützt werden, wieder klar für sich entschieden. Damit wird es auch weiterhin ein fachschaftsbasiertes unabhängiges Modell der Studierendenvertretung an der Uni geben.

Neben der weiterhin extrem niedrigen Wahlbeteiligung von 13,85 % (2006: 13,37 %) fällt vor allem das schwache Abschneiden der Jusos auf (-5,1 %), die damit ihre Erfolgsserie der letzten Jahre nicht fortsetzen konnten und nur noch 2 (2006: 3) von 15 AStA-Mitgliedern aber weiterhin einen Senator stellen.

Der RCDS konnte nach einem Jahr ohne Wahlantritt (2005), einem Jahr mit grottenschlechten Wahlkampf (2006) in diesem Jahr auf 12 % und 2 AStA-Sitze (+1,6 %) zulegen und freut sich darüber natürlich mächtig. Das er (abgesehen von einem peinlichen Gespräch mit dem Rektor) keinerlei Aktivität gezeigt hat und seine Forderungen häufig bereits umgesetzt waren und die KandidatInnen in der Regel durch völlige Unkenntnis der Unistrukturen und der Hochschulpolitik glänzten, konnte seine hartgesottenen WählerInnen offenbar nicht abschrecken.

Die buf-Listen sind bei leichten Verlusten (zusammen -0,9 %), die wahrscheinlich auf das Konto der Linken.SDS, die erstmals selber antraten, es aber mit 4,3 % nicht in den AStA schafften, gingen, im Prinzip konstant geblieben. Mit 59,7 % und 10 AStA-Sitzen verfügen wir wieder über eine komfortable Mehrheit. Verschiebungen gab es vor allem zwischen den beiden Listen. Die Verluste an manchen Fakultäten (Info/MST, CheGePharma, Philosophie, Jura) sollten uns aber zudenken geben, auch wenn sie sich u.U. leicht erklären lassen.
Insgesamt hätte ich mir nach diesem Jahr mit einem sehr guten Vorstand und starker Aktivität ein besseres Ergebnis gewünscht. Die Darstellung der Leistungen des letzten Jahres kam nicht ausreichend rüber. Im Vergleich zum letzten Jahr lief außerdem der Wahlkampf trotz des Engagements der SpitzenkandidatInnen eher schleppend und unkoordiniert. Vielleicht sollte man in Zukunft für den Wahlkampf ein oder zwei Leute abstellen, die die ganze Woch nix anderes machen. Insbesondere die Fachschaften müssen da noch stärker eingebunden werden. Häufig besteht bei den Leuten dort eine hohe Bereitschaft sich zu beteiligen, wenn sie persönlich angesprochen werden.

Ein Erfolg war die Wahl auf jeden Fall für die Grüne HSG, die jetzt mit Henrike und Nora zwei der drei SenatorInnen von buf stellt und mit Henriette ein weiteres AStA-Mitglied hinzugewonnen hat. Mit Henrike werden wir im Rahmen des u-Modell seit langem erstmals wieder ein Vorstandsmitglied stellen.

Der große Papierkrieg ist nun vorbei und die Wahl gewonnen. Herzlichen Dank an alle, die sich für die Wahlen engagiert, insbesondere natürlich den KandidatInnen.

Ein Kommentar zu “buf gewinnt Uniwahl”

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