Live-Blogging: Parteiratswahlen

Der Frauenwahlgang beim Parteirat liegt hinter uns. Bei sieben Kandidatinnen für sieben Plätze waren keine großen Überaschungen zu erwarten.
Bei 199 abgegebenen Stimmen und 193 gültigen Stimmen wurden gewählt (Quorum 48)
Silke Krebs: 87 Stimmen
Beate Müller-Gemeke: 101 Stimmen
Sylvia Kotting-Uhl: 103 Stimmen
Theresia Bauer: 107 Stimmmen
Andrea Lindlohr: 109 Stimmen
Brigitte Schmid: 122 Stimmen
Heide Rühle: 130 Stimmen

Aus Freiburger Sicht freut es mich besonders, dass Silke wiedergewählt wurde.
Im Moment sind wir in der Vorstellungsrunde für die offenen Plätze bei denen es für 6 Plätze acht Bewerber gibt. Diese sind:

Christoph Bader (KV Schwäbisch-Gmünd), Alex Bonde (KV Ortenau), Max Burger (KV Rottweil), Winfried Kretschmann (KV Esslingen), Chris Kühn (KV Tübingen), Jörg Rupp (KV Karlsruhe), Henning Schürig (Grüne Jugend, KV Stuttgart), Uli Sckerl (KV Neckar-Bergstraße)

Persönlich werde ich auf jeden Fall Henning und Alex unterstützen. Wie ich meine restlichen Stimmen verteile, wird sich bei den Bewerbungen entscheiden.

UPDATE:

Das Ergebnis:

bei 205 abgegebenen Stimmen, 201 gültig, entfielen auf

Jörg Rupp: 67
Christoph Bader: 70
Chris Kühn: 74
Alex Bonde: 91
Max Burger: 91
Winfried Kretschmann: 109
Henning Schürig: 111
Uli Sckerl: 129

Damit sind Uli Sckerl, Henning Schürig, Winfried Kretschmann, Max Burger, Alex Bonde und Chris Kühn in den Parteirat gewählt. Mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden. Alle vier Kandidaten (obwohl es sechs Plätze sind, hat man nur vier Stimmen), die ich gewählt habe, wurden auch gewählt.

6 Kommentare zu “Live-Blogging: Parteiratswahlen”

  1. till we *) . Blog » Blog Archive » Live aus Heilbronn

    […] auch nicht der einzige, der das tut – die Ergebnisse der Landesvorstandswahl können bei Grünes Freiburg nachgelesen werden, auch Henning ist schon mit zwei Einträgen (1, 2) vertreten. Und nicht […]

  2. kempf michael

    warum hat Frau Krebs Silke das schlechteste Ergebnis bei den Parteiratswahlen eingefahren?
    Das war doch sicherlich eine Abstrafung ihrer Befürwortung des Grundeinkommensantrags.

    Weshalb straft die grüne Basis Andersdenkende bei geheimen Wahlen ab?

    Grüße aus Italien – derzeit beim Schüleraustausch in Rom

  3. thd

    Warum Silke das „schlechteste Ergebnis“ eingefahren hat, kann ich Dir auch nicht abschließend sagen (zudem war ich nicht auf dem Parteitag – vielleicht hat Johannes da eine Einschätzung); dass es allein darauf zurückzuführen wäre, dass sie den Grundsicherungs-Antrag (nicht: „Grundeinkommen“ bzw. genauer „modulares Grundeinkommen“ – das war der, der gewonnen hatte) verfasst hatte, halte ich in der Analyse aber auf jeden Fall für zu kurz gegriffen. Das würde nämlich nicht erklären, warum Theresia Bauer, Andrea Lindohr und Heide Rühle, die auch zu den AntragstellerInnen zählen, so viel bessere Ergebnisse bekommen haben.

    Von „Abstrafen durch die Basis“ wegen einer einzigen inhaltlichen Position kann also m.E. keine Rede sein.

  4. jw

    da würde ich thorsten widersprechen. Silke hat anders als die meisten anderen an diesem Parteitag immer klar Stellung bezogen. Für ein ja zu ISAF und für die Grundsicherung. Da sie die Autorin des Grundsicherungsantrag ist, dieser also „Silke Krebs und andere“ hieß. Ich würde deshalb einschätzen, dass Sie weniger Stimmen erziehlt hat. Während die anderen in ihrer VOrstellung mehr oder weniger „Wohlfühlreden“ gehalten haben.

  5. Till Westermayer

    Thorsten: nein, modulares Grundeinkommen ist ein bißchen was anderes als das partielle Grundeinkommen, das wir beschlossen haben. Anschlussfähig, aber nicht identisch. Und vielleicht braucht’s auch einen neuen Namen.

    Zu Silke: die klare Positionierung „pro Grundsicherung“ mag eine Rolle gespielt haben; ich habe aber auch ihre Parteitagsrede als nicht so glänzend in Erinnerung (bzw. habe schon bessere gehört).

  6. thd

    Na man lässt sich immer gerne von denen korrigieren, die da waren und Reden & Stimmung mitbekommen haben. :-)

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