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	<title>Kommentare zu: Kurzeintrag: Nicht&#246;ffentlicher Kreisparteirat</title>
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	<description>grün-freiburgerischer blick auf freiburg, deutschland und die welt. oder umgekehrt.</description>
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		<title>Von: Till</title>
		<link>http://www.gruenesfreiburg.de/2008/07/07/kurzeintrag-nichtoeffentlicher-kreisparteirat/comment-page-1/#comment-648</link>
		<dc:creator>Till</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Jul 2008 20:41:03 +0000</pubDate>
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		<description>Mal unabh&#228;ngig davon, dass ich durchaus inhaltliche Differenzen sehe - was ist eigentlich &quot;war ne Psychokiste&quot; f&#252;r ein autistisches Argument? Das impliziert ja zumindest, dass es da zwei Seiten gab, die nicht in der Lage zum sinnvollen Umgang mit zwischenmenschlichen Problemen waren!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Mal unabh&#228;ngig davon, dass ich durchaus inhaltliche Differenzen sehe &#8211; was ist eigentlich &#8222;war ne Psychokiste&#8220; f&#252;r ein autistisches Argument? Das impliziert ja zumindest, dass es da zwei Seiten gab, die nicht in der Lage zum sinnvollen Umgang mit zwischenmenschlichen Problemen waren!</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Münsterfan</title>
		<link>http://www.gruenesfreiburg.de/2008/07/07/kurzeintrag-nichtoeffentlicher-kreisparteirat/comment-page-1/#comment-647</link>
		<dc:creator>Münsterfan</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Jul 2008 15:54:06 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo jw,

das Austrittsduo hat auch der 10%-K&#252;rzung im Gemeinderat zugestimmt. Hinterher zu sagen, man h&#228;tte insgeheim und nur f&#252;r sich politische Differenzen gesp&#252;rt, h&#228;tte dies aber niemandem anvertraut, hat aber in den Abstimmungen zugestimmt um dann pl&#246;tzlich und unerwartet aus der Fraktion auszutreten, finde ich reichlich merkw&#252;rdig. 

Geheime politische Differenzen bei interner und &#246;ffentlicher Zustimmung kann ich als Austrittsgrund nicht akzeptieren. F&#252;r mich ist der ganze Austritt eine reine Psychokiste. Wenn ich Monika begegne und ihr ins Gesicht sehe - gl&#252;cklich sieht sie jedenfalls nicht aus.

Die sogenannte 10%-K&#252;rzung war &#252;brigens gerade keine pauschale K&#252;rzung.

Ein &quot;Einknicken&quot; der Fraktion beim Thema Schattenparker kann ich wirklich nicht erkennen. Die Fraktion hat es damals lediglich abgelehnt, monatelang jeden Montag bei unver&#228;nderter Sachlage l&#228;ngere Zeit &#252;ber die Schattenparker zu reden - so wichtig sind die Schattenparker nun auch wieder nicht. Ich finde, die Gr&#252;ne Fraktion sollte eine gute Politik f&#252;r alle 200.000 Einwohner machen und sich nicht monatelang ausschlie&#223;lich mit einer Gruppe von etwa 25 zugereisten Menschen mit sehr speziellen Forderungen und einer sehr eigenartigen Art des &quot;Verhandelns&quot; und des menschlichen Miteinanders zu k&#252;mmern. Insofern hat die gr&#252;ne Fraktion richtig gehandelt: sie hat sich um die Schattenparker gek&#252;mmert, aber sich nicht auf dieses Thema beschr&#228;nkt. 
Das Problem bei dem Thema der Schattenparker war damals auch nicht die Haltung der gr&#252;nen Fraktion, sondern dass es f&#252;r das Anliegen der Schattenparker keine Mehrheit im Gemeinderat gab (nur Gr&#252;ne und Linke Liste waren f&#252;r eine L&#246;sung offen) und die Schattenparker mit ihrem ungeschickten Verhalten leider alles daf&#252;r getan haben, dass sich daran auch nichts &#228;nderte. Aber es ist eben einfacher zu behaupten &quot;die Gr&#252;nen sind in Freiburg an allem schuld&quot; statt sich die M&#252;he zu machen, genau hinzuschauen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo jw,</p>
<p>das Austrittsduo hat auch der 10%-K&#252;rzung im Gemeinderat zugestimmt. Hinterher zu sagen, man h&#228;tte insgeheim und nur f&#252;r sich politische Differenzen gesp&#252;rt, h&#228;tte dies aber niemandem anvertraut, hat aber in den Abstimmungen zugestimmt um dann pl&#246;tzlich und unerwartet aus der Fraktion auszutreten, finde ich reichlich merkw&#252;rdig. </p>
<p>Geheime politische Differenzen bei interner und &#246;ffentlicher Zustimmung kann ich als Austrittsgrund nicht akzeptieren. F&#252;r mich ist der ganze Austritt eine reine Psychokiste. Wenn ich Monika begegne und ihr ins Gesicht sehe &#8211; gl&#252;cklich sieht sie jedenfalls nicht aus.</p>
<p>Die sogenannte 10%-K&#252;rzung war &#252;brigens gerade keine pauschale K&#252;rzung.</p>
<p>Ein &#8222;Einknicken&#8220; der Fraktion beim Thema Schattenparker kann ich wirklich nicht erkennen. Die Fraktion hat es damals lediglich abgelehnt, monatelang jeden Montag bei unver&#228;nderter Sachlage l&#228;ngere Zeit &#252;ber die Schattenparker zu reden &#8211; so wichtig sind die Schattenparker nun auch wieder nicht. Ich finde, die Gr&#252;ne Fraktion sollte eine gute Politik f&#252;r alle 200.000 Einwohner machen und sich nicht monatelang ausschlie&#223;lich mit einer Gruppe von etwa 25 zugereisten Menschen mit sehr speziellen Forderungen und einer sehr eigenartigen Art des &#8222;Verhandelns&#8220; und des menschlichen Miteinanders zu k&#252;mmern. Insofern hat die gr&#252;ne Fraktion richtig gehandelt: sie hat sich um die Schattenparker gek&#252;mmert, aber sich nicht auf dieses Thema beschr&#228;nkt.<br />
Das Problem bei dem Thema der Schattenparker war damals auch nicht die Haltung der gr&#252;nen Fraktion, sondern dass es f&#252;r das Anliegen der Schattenparker keine Mehrheit im Gemeinderat gab (nur Gr&#252;ne und Linke Liste waren f&#252;r eine L&#246;sung offen) und die Schattenparker mit ihrem ungeschickten Verhalten leider alles daf&#252;r getan haben, dass sich daran auch nichts &#228;nderte. Aber es ist eben einfacher zu behaupten &#8222;die Gr&#252;nen sind in Freiburg an allem schuld&#8220; statt sich die M&#252;he zu machen, genau hinzuschauen.</p>
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	<item>
		<title>Von: jw</title>
		<link>http://www.gruenesfreiburg.de/2008/07/07/kurzeintrag-nichtoeffentlicher-kreisparteirat/comment-page-1/#comment-646</link>
		<dc:creator>jw</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Jul 2008 14:16:55 +0000</pubDate>
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		<description>@ Tim

der Artikel zeigt zumindest, wie es bei den Menschen ankommt</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Tim</p>
<p>der Artikel zeigt zumindest, wie es bei den Menschen ankommt</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: jw</title>
		<link>http://www.gruenesfreiburg.de/2008/07/07/kurzeintrag-nichtoeffentlicher-kreisparteirat/comment-page-1/#comment-645</link>
		<dc:creator>jw</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Jul 2008 14:16:16 +0000</pubDate>
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		<description>@ m&#252;nsterfan

du nennst selber einige der inhaltlichen Differenzen: Alkoholverbot, Schattenparker (wo ich glaube ich nicht noch einmal daran erinnern muss, welches Unverst&#228;ndnis die gr&#252;ne Fraktion lange f&#252;r das Engagement f&#252;r die Schattenparker entgegen gebracht hat und erst als der Druck stieg eingeknickt ist).
Dar&#252;ber hinaus haben Monika und Coinneach in ihrem Blog noch die Pauschalit&#228;t der 10 %-K&#252;rzungen genannt.
Thorsten hat die &quot;Koalitionspolitik&quot; bereits ausf&#252;hrlich erl&#228;utert. 

W&#252;rde ich deswegen aus der Gr&#252;nen Fraktion austreten? Sicherlich nicht, aber es sind politische Differenzen. Hinzu kommt sicherlich das atmosph&#228;rische.

Worauf es mir letztlich ankommt ist nicht die Schuld nur bei Monika und Coinneach zu suchen. Auch mir gef&#228;llt die Art ihres Abgangs nicht, aber deswegen zu sagen, alles was sie getan haben ist irrational reicht nicht aus. Das die gr&#252;ne GR-Fraktion gewillt ist auch bei sich nachzufragen &quot;wie konnte es dazu kommen&quot; hat sich ja auch in Beitr&#228;gen am KPR gezeigt.

Betreff deines zweiten Einwurfs kann ich dir in der Analyse zustimmen. Ich habe aber die Sicht der Medien betont und deshalb kann es nie schaden zu sagen, dass Positionen wie die von Monika und Coinneach (die sich d.E. ja so oder so nciht von unseren unterscheiden) in Partei und Fraktion willkommen sind. Mehr wollte ich damit nicht sagen</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ m&#252;nsterfan</p>
<p>du nennst selber einige der inhaltlichen Differenzen: Alkoholverbot, Schattenparker (wo ich glaube ich nicht noch einmal daran erinnern muss, welches Unverst&#228;ndnis die gr&#252;ne Fraktion lange f&#252;r das Engagement f&#252;r die Schattenparker entgegen gebracht hat und erst als der Druck stieg eingeknickt ist).<br />
Dar&#252;ber hinaus haben Monika und Coinneach in ihrem Blog noch die Pauschalit&#228;t der 10 %-K&#252;rzungen genannt.<br />
Thorsten hat die &#8222;Koalitionspolitik&#8220; bereits ausf&#252;hrlich erl&#228;utert. </p>
<p>W&#252;rde ich deswegen aus der Gr&#252;nen Fraktion austreten? Sicherlich nicht, aber es sind politische Differenzen. Hinzu kommt sicherlich das atmosph&#228;rische.</p>
<p>Worauf es mir letztlich ankommt ist nicht die Schuld nur bei Monika und Coinneach zu suchen. Auch mir gef&#228;llt die Art ihres Abgangs nicht, aber deswegen zu sagen, alles was sie getan haben ist irrational reicht nicht aus. Das die gr&#252;ne GR-Fraktion gewillt ist auch bei sich nachzufragen &#8222;wie konnte es dazu kommen&#8220; hat sich ja auch in Beitr&#228;gen am KPR gezeigt.</p>
<p>Betreff deines zweiten Einwurfs kann ich dir in der Analyse zustimmen. Ich habe aber die Sicht der Medien betont und deshalb kann es nie schaden zu sagen, dass Positionen wie die von Monika und Coinneach (die sich d.E. ja so oder so nciht von unseren unterscheiden) in Partei und Fraktion willkommen sind. Mehr wollte ich damit nicht sagen</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Till</title>
		<link>http://www.gruenesfreiburg.de/2008/07/07/kurzeintrag-nichtoeffentlicher-kreisparteirat/comment-page-1/#comment-644</link>
		<dc:creator>Till</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Jul 2008 10:38:39 +0000</pubDate>
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		<description>Ich finde M&#252;nsterfans Erfolgsliste ja auch durchaus beeindruckend (wobei derartige Detailkenntnis den Personenkreis, der f&#252;r MFs Identit&#228;t in Frage kommt, nochmal deutlich auf ungef&#228;hr drei Personen reduziert, aber das ist &#039;ne ganz andere Frage). Ich muss mich allerdings auch Tims Analyse anschlie&#223;en, dass diese Erfolge kaum wahrgenommen werden, und sehe die Schuld daf&#252;r nicht nur bei den Medien (die sich lieber auf Skandale st&#252;rzen), oder bei der &quot;ach so uninteressierten&quot; Bev&#246;lkerung, sondern glaube, dass es hier tats&#228;chlich, so bl&#246;d das klingen mag, ein sehr gro&#223;es Vermittlungsproblem gibt. Und wenn das erst im n&#228;chsten Wahlprogramm angegangen wird, glaubt das keiner mehr. 

Ob &quot;die meisten&quot; potenziellen Gr&#252;n-W&#228;hlerInnen tats&#228;chlich f&#252;r einen Abbau von Schulden (ohne Bedingungen) sind, wage ich zu bezweifeln. Und die Aussage &quot;die meisten wollen es, nur wollen sie, dass es gerecht ist, und meinen damit, dass sie es nicht selbst trifft&quot; ist ja schon ein bi&#223;chen mehr als nur arrogant, oder? 

Mein Vorschlag w&#228;re, jetzt das Thema nachhaltige Stadtentwicklung sehr offensiv anzugehen -- das betrifft die innerst&#228;dtische Verdichtung mit ihren ganzen sehr komplexen Fragen, das betrifft auch den Mietspiegel (eine Stadt, die sich niemand leisten kann, ist nicht nachhaltig -- und 10 Euro Warmmiete pro qm als Standard sind der Tat ein bi&#223;chen hoch; das ist jedenfalls so die Zahl, die in den meisten auf dem maklerlosen Markt gehandelten Wohnungen erreicht wird, mit Makler ist&#039;s nochmal ein bi&#223;chen mehr), und es betrifft nicht zuletzt die ganze Liste gr&#252;ner &#214;koerfolge. Da -- f&#252;r die nachhaltige Stadtentwicklung -- braucht es seitens der Freiburger Gr&#252;nen m.E. dringend eine zwischen OB, B&#252;rgermeisterin, Fraktion und Partei abgestimmte weitreichende Kommunikationsstrategie.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich finde M&#252;nsterfans Erfolgsliste ja auch durchaus beeindruckend (wobei derartige Detailkenntnis den Personenkreis, der f&#252;r MFs Identit&#228;t in Frage kommt, nochmal deutlich auf ungef&#228;hr drei Personen reduziert, aber das ist &#8218;ne ganz andere Frage). Ich muss mich allerdings auch Tims Analyse anschlie&#223;en, dass diese Erfolge kaum wahrgenommen werden, und sehe die Schuld daf&#252;r nicht nur bei den Medien (die sich lieber auf Skandale st&#252;rzen), oder bei der &#8222;ach so uninteressierten&#8220; Bev&#246;lkerung, sondern glaube, dass es hier tats&#228;chlich, so bl&#246;d das klingen mag, ein sehr gro&#223;es Vermittlungsproblem gibt. Und wenn das erst im n&#228;chsten Wahlprogramm angegangen wird, glaubt das keiner mehr. </p>
<p>Ob &#8222;die meisten&#8220; potenziellen Gr&#252;n-W&#228;hlerInnen tats&#228;chlich f&#252;r einen Abbau von Schulden (ohne Bedingungen) sind, wage ich zu bezweifeln. Und die Aussage &#8222;die meisten wollen es, nur wollen sie, dass es gerecht ist, und meinen damit, dass sie es nicht selbst trifft&#8220; ist ja schon ein bi&#223;chen mehr als nur arrogant, oder? </p>
<p>Mein Vorschlag w&#228;re, jetzt das Thema nachhaltige Stadtentwicklung sehr offensiv anzugehen &#8211; das betrifft die innerst&#228;dtische Verdichtung mit ihren ganzen sehr komplexen Fragen, das betrifft auch den Mietspiegel (eine Stadt, die sich niemand leisten kann, ist nicht nachhaltig &#8211; und 10 Euro Warmmiete pro qm als Standard sind der Tat ein bi&#223;chen hoch; das ist jedenfalls so die Zahl, die in den meisten auf dem maklerlosen Markt gehandelten Wohnungen erreicht wird, mit Makler ist&#8217;s nochmal ein bi&#223;chen mehr), und es betrifft nicht zuletzt die ganze Liste gr&#252;ner &#214;koerfolge. Da &#8211; f&#252;r die nachhaltige Stadtentwicklung &#8211; braucht es seitens der Freiburger Gr&#252;nen m.E. dringend eine zwischen OB, B&#252;rgermeisterin, Fraktion und Partei abgestimmte weitreichende Kommunikationsstrategie.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Tim</title>
		<link>http://www.gruenesfreiburg.de/2008/07/07/kurzeintrag-nichtoeffentlicher-kreisparteirat/comment-page-1/#comment-643</link>
		<dc:creator>Tim</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Jul 2008 09:10:57 +0000</pubDate>
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		<description>@M&#252;nsterfan
Lies dir heute mal den BZ-Artikel &quot;Mieten: Keine wirklich neue Linie in Sicht&quot; im Lokalteil, Seite 2 durch...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@M&#252;nsterfan<br />
Lies dir heute mal den BZ-Artikel &#8222;Mieten: Keine wirklich neue Linie in Sicht&#8220; im Lokalteil, Seite 2 durch&#8230;</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Münsterfan</title>
		<link>http://www.gruenesfreiburg.de/2008/07/07/kurzeintrag-nichtoeffentlicher-kreisparteirat/comment-page-1/#comment-642</link>
		<dc:creator>Münsterfan</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Jul 2008 08:45:17 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo Tim, 
stimme Deiner Einsch&#228;tzung der Taktik von SPD und Linker Liste zu. Ob die Taktik allerdings Erfolg haben wird, wage ich zu bezweifeln. Denn die gr&#252;ne Fraktion hat das Ergebnis des B&#252;rgerentscheids gleich akzeptiert und macht seither eine Politik f&#252;r die Stadtbau und eine gute Wohnungspolitik: deutlich mehr Geld f&#252;r Wohnungsneubau, deutlich mehr Geld f&#252;r die Sanierung der H&#228;user. Wenn ich mir die extremen Kostensteigerungen bei den Heizungskosten in den schlecht ged&#228;mmten H&#228;usern anschaue, dann ist es sehr kurzsichtig von der SPD, wenn sie nur auf die Kaltmieten schaut. F&#252;r die Mieterinnen und Mieter ist aber die Warmmiete entscheidend und deshalb ist eine steigende Kaltmiete nach einer Sanierung dann f&#252;r die Mieterinnen und Mieter egal, wenn die Nebenkosten dan sinken. Die SPD wird daher versuchen, das Thema Wohnungen k&#252;nstlich am Leben erhalten, aber schon heute hat das Interesse an diesem Thema deutlich abgenommen. Wenn die SPD nur mit der Botschaft vor die W&#228;hlerinnen und W&#228;hler tritt mit der Botschaft &quot;Wie waren beim B&#252;rgerentscheid auf der richtigen Seite&quot;, dann ist das zu wenig um gew&#228;hlt zu werden.

Im &#220;brigen ist das Thema Haushaltssanierung nicht so unpopul&#228;r wie viele denken. Denn den meisten Leuten ist klar, dass die Stadt nicht einfach so weiter machen konnte wie OB B&#246;hme, der in seiner Zeit die Schulden der Stadt etwa verdoppelt hat. Die meisten Leute sind f&#252;r den Abbau des Schuldenbergs, nur wollen sie dass es dabei gerecht zu geht (damit meinen manche allerdings, gerecht sei es wenn es sie selbst nicht betrifft).</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Tim,<br />
stimme Deiner Einsch&#228;tzung der Taktik von SPD und Linker Liste zu. Ob die Taktik allerdings Erfolg haben wird, wage ich zu bezweifeln. Denn die gr&#252;ne Fraktion hat das Ergebnis des B&#252;rgerentscheids gleich akzeptiert und macht seither eine Politik f&#252;r die Stadtbau und eine gute Wohnungspolitik: deutlich mehr Geld f&#252;r Wohnungsneubau, deutlich mehr Geld f&#252;r die Sanierung der H&#228;user. Wenn ich mir die extremen Kostensteigerungen bei den Heizungskosten in den schlecht ged&#228;mmten H&#228;usern anschaue, dann ist es sehr kurzsichtig von der SPD, wenn sie nur auf die Kaltmieten schaut. F&#252;r die Mieterinnen und Mieter ist aber die Warmmiete entscheidend und deshalb ist eine steigende Kaltmiete nach einer Sanierung dann f&#252;r die Mieterinnen und Mieter egal, wenn die Nebenkosten dan sinken. Die SPD wird daher versuchen, das Thema Wohnungen k&#252;nstlich am Leben erhalten, aber schon heute hat das Interesse an diesem Thema deutlich abgenommen. Wenn die SPD nur mit der Botschaft vor die W&#228;hlerinnen und W&#228;hler tritt mit der Botschaft &#8222;Wie waren beim B&#252;rgerentscheid auf der richtigen Seite&#8220;, dann ist das zu wenig um gew&#228;hlt zu werden.</p>
<p>Im &#220;brigen ist das Thema Haushaltssanierung nicht so unpopul&#228;r wie viele denken. Denn den meisten Leuten ist klar, dass die Stadt nicht einfach so weiter machen konnte wie OB B&#246;hme, der in seiner Zeit die Schulden der Stadt etwa verdoppelt hat. Die meisten Leute sind f&#252;r den Abbau des Schuldenbergs, nur wollen sie dass es dabei gerecht zu geht (damit meinen manche allerdings, gerecht sei es wenn es sie selbst nicht betrifft).</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Tim</title>
		<link>http://www.gruenesfreiburg.de/2008/07/07/kurzeintrag-nichtoeffentlicher-kreisparteirat/comment-page-1/#comment-641</link>
		<dc:creator>Tim</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Jul 2008 08:23:05 +0000</pubDate>
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		<description>@filtor
nun, wenn das hochn&#228;sig r&#252;bergekommen ist, tut es mir leid. Ich selbst nehme mich auch nicht aus, was eine zu undifferenzierte Wahrnehmung vieler Politikfelder anbelangt, es war eigentlich weniger damit gemeint, dass ich &quot;die  W&#228;hlerInnen&quot; f&#252;r &quot;dumm&quot; halte, sondern damit, dass Politik immer zugespitzt wahrgenommen wird. Vermutlich geht das auch garnicht anders - schlie&#223;lich hat man nur ein begrenztes Zeitbudget, dass man ja neben der Politik auch noch f&#252;r andere Dinge ben&#246;tigt. Die Wahrnehmung von Parteifunktion&#228;ren, Fraktionsmitgliedern ist eine andere, weil Politik differenzierter wahrgenommen wird und eben sehr viel mehr Zeit in diesen Bereich investiert wird.
Ansonsten geht meine Problemanalyse davon aus, dass Punkte 1) und 3) auch nicht durch bessere Kommunikation irgendwie zu beheben sind. Das unterscheidet meine Analyse doch sehr von den &quot;Vermittlungsproblemen&quot; bez&#252;glich den EU-Referenden, bei denen ja manche davon ausgehen, dass breitgelegte Informationskampagnen etc. zuk&#252;nftige Abstimmungen &#228;ndern w&#252;rden.

zum Alkoholverbot: Wird meines Erachtens nicht so differenziert wahrgenommen, ob das nun von Partei oder Stadtverwaltung kommt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@filtor<br />
nun, wenn das hochn&#228;sig r&#252;bergekommen ist, tut es mir leid. Ich selbst nehme mich auch nicht aus, was eine zu undifferenzierte Wahrnehmung vieler Politikfelder anbelangt, es war eigentlich weniger damit gemeint, dass ich &#8222;die  W&#228;hlerInnen&#8220; f&#252;r &#8222;dumm&#8220; halte, sondern damit, dass Politik immer zugespitzt wahrgenommen wird. Vermutlich geht das auch garnicht anders &#8211; schlie&#223;lich hat man nur ein begrenztes Zeitbudget, dass man ja neben der Politik auch noch f&#252;r andere Dinge ben&#246;tigt. Die Wahrnehmung von Parteifunktion&#228;ren, Fraktionsmitgliedern ist eine andere, weil Politik differenzierter wahrgenommen wird und eben sehr viel mehr Zeit in diesen Bereich investiert wird.<br />
Ansonsten geht meine Problemanalyse davon aus, dass Punkte 1) und 3) auch nicht durch bessere Kommunikation irgendwie zu beheben sind. Das unterscheidet meine Analyse doch sehr von den &#8222;Vermittlungsproblemen&#8220; bez&#252;glich den EU-Referenden, bei denen ja manche davon ausgehen, dass breitgelegte Informationskampagnen etc. zuk&#252;nftige Abstimmungen &#228;ndern w&#252;rden.</p>
<p>zum Alkoholverbot: Wird meines Erachtens nicht so differenziert wahrgenommen, ob das nun von Partei oder Stadtverwaltung kommt.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: filtor</title>
		<link>http://www.gruenesfreiburg.de/2008/07/07/kurzeintrag-nichtoeffentlicher-kreisparteirat/comment-page-1/#comment-640</link>
		<dc:creator>filtor</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Jul 2008 08:03:55 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.gruenesfreiburg.de/?p=164#comment-640</guid>
		<description>@Tim: ich glaube Du hast Recht, was die &#246;ffentliche Wahrnehmung der Freiburger Gr&#252;nen angeht. Erschreckend abgehoben finde ich aber Deine Problemanalyse. Wenn neoliberale Politik von der Bev&#246;lkerung abgelehnt wird, schreien die Verantwortlichen meist beleidigt, es handele sich um ein blo&#223;es &quot;Vermittlungsproblem&quot; (siehe z.B. EU-Referenden in Frankreich oder zuletzt Irland). Du schiebst es, f&#252;r meinen Geschmack noch hochn&#228;siger, auf das niedrige &quot;Niveau politischer Bildung&quot;. Wenn die Gr&#252;nen nicht einsehen, dass der Stadtbauverkaufsplan falsch war - und zwar nicht wegen der durch h&#246;here Steuereinnahmen ver&#228;nderten Tatsachengrundlage, sondern als politische Wertentscheidung - d&#252;rften sie zu Recht Stimmen bei der n&#228;chsten Wahl verlieren.

Zu den Alkoholverboten: die Gemeinderatssitzung am 22. Juli sollte man sich wirklich ansehen - letzte Chance f&#252;r die Freiburger Gr&#252;nen, in B&#252;rgerrechtsfragen noch irgendwie glaubhaft zu sein. (Zumal die Ablehnung nicht viel &quot;kosten&quot; w&#252;rde: die Mehrheit f&#252;r Salomons Verbot steht ja auch so mit CDU, SPD, Freien W&#228;hlern und FDP...)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Tim: ich glaube Du hast Recht, was die &#246;ffentliche Wahrnehmung der Freiburger Gr&#252;nen angeht. Erschreckend abgehoben finde ich aber Deine Problemanalyse. Wenn neoliberale Politik von der Bev&#246;lkerung abgelehnt wird, schreien die Verantwortlichen meist beleidigt, es handele sich um ein blo&#223;es &#8222;Vermittlungsproblem&#8220; (siehe z.B. EU-Referenden in Frankreich oder zuletzt Irland). Du schiebst es, f&#252;r meinen Geschmack noch hochn&#228;siger, auf das niedrige &#8222;Niveau politischer Bildung&#8220;. Wenn die Gr&#252;nen nicht einsehen, dass der Stadtbauverkaufsplan falsch war &#8211; und zwar nicht wegen der durch h&#246;here Steuereinnahmen ver&#228;nderten Tatsachengrundlage, sondern als politische Wertentscheidung &#8211; d&#252;rften sie zu Recht Stimmen bei der n&#228;chsten Wahl verlieren.</p>
<p>Zu den Alkoholverboten: die Gemeinderatssitzung am 22. Juli sollte man sich wirklich ansehen &#8211; letzte Chance f&#252;r die Freiburger Gr&#252;nen, in B&#252;rgerrechtsfragen noch irgendwie glaubhaft zu sein. (Zumal die Ablehnung nicht viel &#8222;kosten&#8220; w&#252;rde: die Mehrheit f&#252;r Salomons Verbot steht ja auch so mit CDU, SPD, Freien W&#228;hlern und FDP&#8230;)</p>
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		<title>Von: Tim</title>
		<link>http://www.gruenesfreiburg.de/2008/07/07/kurzeintrag-nichtoeffentlicher-kreisparteirat/comment-page-1/#comment-639</link>
		<dc:creator>Tim</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Jul 2008 16:47:19 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.gruenesfreiburg.de/?p=164#comment-639</guid>
		<description>@M&#252;nsterfan

Das ist eine sch&#246;ne Liste und das liest sich beeindruckend. Diese Gr&#252;nen Erfolge stehen aber mE in der &#214;ffentlichkeit hinter dem Bild als schwarzgr&#252;ne Haushaltssanierer um jeden Preis zur&#252;ck. Und dieser Eindruck basiert mE vor allen auf drei Gr&#252;nden:

1) Der verlorene B&#252;rgerentscheid... Wir sind vermutlich noch f&#252;r einige Zeit die, die auf dem R&#252;cken von den armen, armen StadtbaubewohnerInnen Kasse bei Heuschrecken machen wollten. SPD und UL haben gesehen, dass man mit einer plumben Angstkampagne offensichtlich super punkten kann. Die w&#228;ren sch&#246;n bl&#246;d, nicht zu versuchen dieses Thema bis zu den Kommunalwahlen am K&#246;cheln zu halten. Wie und warum die SPD 5 Mio f&#252;r neue Wohnung verweigert, ist doch egal - schlie&#223;lich haben die die Heuschrecken aufgehalten!

2) Es ist nur kaum zu vermitteln, dass trotz sprudelnder Einnahmen relativ geringe Betr&#228;ge in den Bereichen Kultur/Soziales/Sport unbedingt eingespart werden sollen/m&#252;ssen. Nachhaltigkeit Finanzpolitik und Generationengerechtigkeit usw. sind sch&#246;ne Labels f&#252;r einen solchen Sparkurs, aber bleiben relativ abstrakt. Es ist klar, dass sich jede Partei, die es sich leisten kann, gegen einen solchen Kurs Opposition betreiben wird. Denn Einsparungen sind in der Regel unpopul&#228;r und haben oft ein Element des Willk&#252;rlichen - weil man halt nicht so genau sagen kann, welcher Einrichtung man begr&#252;ndet Geld wegnehmen kann. So habe ich z.B. nicht verstanden, warum es denn bei der letzten K&#252;rzungsrunde ausgerechnet der Kunstverein sein musste. 

3) Hinzukommt, dass Verwaltungshandeln und Verwaltungsvorlagen bei einem gr&#252;nen Verwaltungschef eben auch auf die Partei zur&#252;ckfallen und damit die Fraktion. Das betrifft z.B. die ganze Verbotskiste und das Polizeihandeln im allgemeinen.

Nun wird man an den Punkten 1) und 3) nichts &#228;ndern k&#246;nnen, es sei denn das Niveau politischer Bildung stiege rapide an und die &#214;ffentlichkeit bes&#246;nne sich darauf, dass es supertoll ist, Gemeinderatssitzungen zu besuchen, die Antr&#228;ge der Fraktionen zu lesen usw.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@M&#252;nsterfan</p>
<p>Das ist eine sch&#246;ne Liste und das liest sich beeindruckend. Diese Gr&#252;nen Erfolge stehen aber mE in der &#214;ffentlichkeit hinter dem Bild als schwarzgr&#252;ne Haushaltssanierer um jeden Preis zur&#252;ck. Und dieser Eindruck basiert mE vor allen auf drei Gr&#252;nden:</p>
<p>1) Der verlorene B&#252;rgerentscheid&#8230; Wir sind vermutlich noch f&#252;r einige Zeit die, die auf dem R&#252;cken von den armen, armen StadtbaubewohnerInnen Kasse bei Heuschrecken machen wollten. SPD und UL haben gesehen, dass man mit einer plumben Angstkampagne offensichtlich super punkten kann. Die w&#228;ren sch&#246;n bl&#246;d, nicht zu versuchen dieses Thema bis zu den Kommunalwahlen am K&#246;cheln zu halten. Wie und warum die SPD 5 Mio f&#252;r neue Wohnung verweigert, ist doch egal &#8211; schlie&#223;lich haben die die Heuschrecken aufgehalten!</p>
<p>2) Es ist nur kaum zu vermitteln, dass trotz sprudelnder Einnahmen relativ geringe Betr&#228;ge in den Bereichen Kultur/Soziales/Sport unbedingt eingespart werden sollen/m&#252;ssen. Nachhaltigkeit Finanzpolitik und Generationengerechtigkeit usw. sind sch&#246;ne Labels f&#252;r einen solchen Sparkurs, aber bleiben relativ abstrakt. Es ist klar, dass sich jede Partei, die es sich leisten kann, gegen einen solchen Kurs Opposition betreiben wird. Denn Einsparungen sind in der Regel unpopul&#228;r und haben oft ein Element des Willk&#252;rlichen &#8211; weil man halt nicht so genau sagen kann, welcher Einrichtung man begr&#252;ndet Geld wegnehmen kann. So habe ich z.B. nicht verstanden, warum es denn bei der letzten K&#252;rzungsrunde ausgerechnet der Kunstverein sein musste. </p>
<p>3) Hinzukommt, dass Verwaltungshandeln und Verwaltungsvorlagen bei einem gr&#252;nen Verwaltungschef eben auch auf die Partei zur&#252;ckfallen und damit die Fraktion. Das betrifft z.B. die ganze Verbotskiste und das Polizeihandeln im allgemeinen.</p>
<p>Nun wird man an den Punkten 1) und 3) nichts &#228;ndern k&#246;nnen, es sei denn das Niveau politischer Bildung stiege rapide an und die &#214;ffentlichkeit bes&#246;nne sich darauf, dass es supertoll ist, Gemeinderatssitzungen zu besuchen, die Antr&#228;ge der Fraktionen zu lesen usw.</p>
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