Jahreshauptversammlung Teil 2
Gestern fand der „zweite Teil“ der Jahreshauptversammlung statt, die am 18.2 nicht zu Ende geführt werden konnte, weil es wie die BZ schrieb „bei den Grünen menschelte“. Von der schlechten Stimmung des letzten Mals war gestern im Schützen nichts zu spüren. Es fühlte sich ein wenig an wie Ruhe nach dem Sturm.
Fortgesetzt wurde die JHV mit dem Kassenbericht und der bitteren Erkenntnis dass die mittelfristige Finanzplanung trotz guter Rücklagen zum jetzigen Zeitpunkt nicht rosig aussieht. Der Vorstand hatte deswegen vorgesehen ab Herbst die Personalausgaben um 20 % zu kürzen und deshalb Andreas Stelle im KV-Büro nach der Bundestagswahl von 25 auf 20 Stunden pro Woche zu reduzieren. Mein Antrag dies auf einer Mitgliederversammlung nach der Bundestagswahl nochmal zu thematisieren, um zu sehen ob sich die finanzielle Situation bis dahin durch Spenden oder öffentliche Zuschüsse entspannen würde, wurde mit breiter Mehrheit angenommen.
Gewählt werden mussten auch noch die Basismitglieder im Kreisparteirat. Ich hatte meine Kandidatur hier im Blog angekündigt und was zugleich auf Kritik stieß und den Hinweis stieß der Kreisparteirat habe gar nicht getagt. Weil ich diese Kritik und den letzten Teil der Jahreshauptversammlung so nicht stehen lassen wollte, habe ich eine längere Bewerbungsrede vorbereitet, die ich dann nur verkürzt gehalten habe (bei Interesse schicke ich die Rede gerne zu). Gewählt wurde ich dann übrigens (trotz oder aufgrund? der Rede) auch. Ebenfalls gewählt wurden Angela, Nicola und Anna, sowie Robert und Manfred.
Zuletzt wurden Änderungen aus dem vom Kreisverband durchgeführten Hearing in das Kommunalwahlprogramm eingearbeitet, sowie das überarbeitete Kapitel zu „Studieren in Freiburg“ und eine Präambel beschlossen, was an mancher Stelle zu inhaltlichen Kurzscharmützel führte (dazu unnötig viele im Energiebereich, weil Anregungen aus dem Hearing für „nicht realisierbar“ erklärt wurden).
Leider aber immer noch keine richtige inhaltliche MV, sondern wieder nur Formalia und Kurzdiskussionen.
Am 25. März 2009 um 14:14 Uhr
Lieber Johannes,
eine schöne Bewerbungsrede – da bedauere ich es, dass ich zu früh gegangen bin, um diese noch zu hören.
Und, solltest Du den Satz mit Deinem sozialen Umfeld und der GAF tatsächlich gesagt haben, wette ich hiermit darauf, dass Du den folgenden Satz auch noch gebraucht hast – ob jetzt wegen Axel oder jemand anderem, das sei mal dahingestellt. Oder tapp ich damit schon in die „Misstrauensfalle“…? ;)
Am 25. März 2009 um 14:51 Uhr
natürlich hast du Recht: der Satz wurde so gesagt und ich musste mehreren Leuten deutlich machen, dass mich ihre Meinung dazu nicht interessiert …
Am 25. März 2009 um 15:42 Uhr
um etwas dem falschen eindruck entgegenzuwirken, ich sei pauschal gegen alles, was die grünen machen: die interne demokratie ist zwar längst nicht mehr das, was sie mal war, aber immernoch vorbildlich im vergleich zu den übrigen parteien. dazu gehören für mich auch solch offene berichte wie der hier von jw, die transparenz schaffen (insofern ist es schade, wenn leute wie „münsterfan“ und „die grünen-merzhausen“ dagegen anstänkern).
Am 25. März 2009 um 19:01 Uhr
@jw
gute rede!
Am 25. März 2009 um 20:40 Uhr
Da habe ich wohl doch was verpasst. Wer hat denn noch für den KPR kandidiert?
Am 25. März 2009 um 22:55 Uhr
bei den Frauen war es das, bei den Männern kam noch ein Peter dazu.
Am 14. Mai 2009 um 22:26 Uhr
Grün wirkt mit aller M-A-C-H-T
http://www.rdl.de//index.php?option=com_content&task=view&id=2900
Am 15. Mai 2009 um 01:20 Uhr
Wenn das stimmt, was in dem von „K“ (onstantin?) verlinkten RDL-Beitrag steht, ist das schon heftig. Kurz gesagt: RDL macht eine Debattenreihe zur Kommunalwahl, Grüne sagen ab:
„Grünen Kreisgeschäftsführer Hoffmann wie auch die Fraktionsgeschäftsführerin Birgit Wölki erklärten: mit und gegen die Kandidatinnen der Grüne Alternative diskutieren wir nicht.“
Würde mich ja interessieren, ob dass den Tatsachen entspricht.
Am 15. Mai 2009 um 16:16 Uhr
P.S.: Ein Besuch im grünen Büro aus anderen Gründen (Flyer verpacken) hat sich als gute Gelegenheit erwiesen, dem nachzugehen – und festzustellen, dass eine Verkettung unglücklicher Umstände, ein klein wenig Menschelei und ziemlich viel Übertreibung seitens RDL da zusammenkommen.
Am 15. Mai 2009 um 16:23 Uhr
„Übertreibung“ scheint in meinen Augen eine noch zu nette Umschreibung zu sein. Nach meinen Informationen wohl eher dreiste Verallgemeinerung und Außer-Kontext-Stellung – wie ich schon an anderer Stelle angemerkt habe.
Hat für mich an der Stelle so wenig mit „unabhängigem“ Journalismus zu tun wie die von RDL so gerne (und zu Recht) kritisierte Monopol-Lokalpresse.
Am 15. Mai 2009 um 21:33 Uhr
[…] Grüne Alternative Freiburg versucht sich an einer Skandalisierung der in den Kommentaren zu einem anderen Artikel auf diesem Blog schon diskutierten Absage einer Diskussionsveranstaltung von Radio Dreyeckland […]