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	<title>Kommentare zu: Es geht auch ohne: Eine Polemik gegen Koalitionen und ihre Debatten</title>
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	<description>grün-freiburgerischer blick auf freiburg, deutschland und die welt. oder umgekehrt.</description>
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		<title>Von: alex</title>
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		<dc:creator>alex</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 24 Oct 2009 19:12:22 +0000</pubDate>
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		<description>zur info:

Jamaika-Filz an der Saar

http://www.stuttgarter-zeitung.de/stz/page/2252095_0_6369_-koalitionsverhandlungen-im-saarland-jamaika-filz-an-der-saar.html</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>zur info:</p>
<p>Jamaika-Filz an der Saar</p>
<p><a href="http://www.stuttgarter-zeitung.de/stz/page/2252095_0_6369_-koalitionsverhandlungen-im-saarland-jamaika-filz-an-der-saar.html" rel="nofollow"></a><a href='http://www.stuttgarter-zeitung.de/stz/page/2252095_0_6369_-koalitionsverhandlungen-im-saarland-jamaika-filz-an-der-saar.html'>http://www.stuttgarter-zeitung.de/stz/page/2252095_0_6369_-koalitionsverhandlungen-im-saarland-jamaika-filz-an-der-saar.html</a></p>
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		<title>Von: Tim</title>
		<link>http://www.gruenesfreiburg.de/2009/10/17/es-geht-auch-ohne-eine-polemik-gegen-koalitionen-und-ihre-debatten/comment-page-1/#comment-3391</link>
		<dc:creator>Tim</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Oct 2009 22:31:29 +0000</pubDate>
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		<description>@jk
ich glaube nicht, dass sich mit RRG bildungspolitisch mehr umsetzen l&#228;sst. im gegenteil. rrg bedeutet letztlich: politik nach lagern. und das heisst bildungspolitik gegen ein lager, das bei der n&#228;chst bestengelegenheit das rad der geschichte wieder zur&#252;ckschrauben m&#246;chte. mit der cdu die bildungslandschaft radikal reformieren wie dies zur zeit in hamburg stattfindet, ist da viel nachhaltiger, weil gesellschaftlich viel breiter angelegt wie RRG.
ansonsten geht es um priorit&#228;ten. und da sage ich ganz offen: klimapolitik, bildungspolitik, die sind mir wichtiger als umfassende verteilungspolitik und der kampf um jeden noch so veralteten arbeitsplatz in &#246;kologisch bedenklichen industrien. wo die priorit&#228;ten auf der linken liegen haben wir unter rotgr&#252;n schmerzlich erleben m&#252;ssen. es gibt eine betr&#228;chtliche diskrepanz zwischen der synoptischen zusammenschau linker wahlprogramme und linker regierungspraxis. (links hiermal f&#252;r spd und LINKE gleichermassen verwendet). Wem Umwelt- und Bildungspolitik nicht so wichtig ist, der soll das auch deutlich sagen und nicht immer so tun, als sei das bei RRG ohnehin geritzt und man w&#252;rde dar&#252;berhinaus noch friedenspolitischen und sozialpolitischen Balsam auf die w&#228;hrend rot-gr&#252;n (sic!) arg strapazierte linke Seele bekommen...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@jk<br />
ich glaube nicht, dass sich mit RRG bildungspolitisch mehr umsetzen l&#228;sst. im gegenteil. rrg bedeutet letztlich: politik nach lagern. und das heisst bildungspolitik gegen ein lager, das bei der n&#228;chst bestengelegenheit das rad der geschichte wieder zur&#252;ckschrauben m&#246;chte. mit der cdu die bildungslandschaft radikal reformieren wie dies zur zeit in hamburg stattfindet, ist da viel nachhaltiger, weil gesellschaftlich viel breiter angelegt wie RRG.<br />
ansonsten geht es um priorit&#228;ten. und da sage ich ganz offen: klimapolitik, bildungspolitik, die sind mir wichtiger als umfassende verteilungspolitik und der kampf um jeden noch so veralteten arbeitsplatz in &#246;kologisch bedenklichen industrien. wo die priorit&#228;ten auf der linken liegen haben wir unter rotgr&#252;n schmerzlich erleben m&#252;ssen. es gibt eine betr&#228;chtliche diskrepanz zwischen der synoptischen zusammenschau linker wahlprogramme und linker regierungspraxis. (links hiermal f&#252;r spd und LINKE gleichermassen verwendet). Wem Umwelt- und Bildungspolitik nicht so wichtig ist, der soll das auch deutlich sagen und nicht immer so tun, als sei das bei RRG ohnehin geritzt und man w&#252;rde dar&#252;berhinaus noch friedenspolitischen und sozialpolitischen Balsam auf die w&#228;hrend rot-gr&#252;n (sic!) arg strapazierte linke Seele bekommen&#8230;</p>
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		<title>Von: Till</title>
		<link>http://www.gruenesfreiburg.de/2009/10/17/es-geht-auch-ohne-eine-polemik-gegen-koalitionen-und-ihre-debatten/comment-page-1/#comment-3387</link>
		<dc:creator>Till</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Oct 2009 18:10:23 +0000</pubDate>
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		<description>@jk: Nur l&#228;sst sich je nach inhaltlicher Pr&#228;ferenz *innerhalb* der Gr&#252;nen (damit meine ich jetzt nicht rechte oder linke Sozialpolitik, sondern Umwelt am wichtigsten oder Sozialpolitik oder ...) vermutlich jede Koalition begr&#252;nden. Auch im Saarland wird ja jetzt damit argumentiert, was sgg alles tolles Inhaltliches schaffen wird. Anders gesagt: ich habe nicht den Eindruck, dass in den derzeitigen &#214;ffnungsdebatten inhaltslos argumentiert wird - nur gibt es andere Motive eben nicht inhaltlicher Natur, die dahinter stehen und nicht thematisiert werden. Und die sehe ich gar nicht mal so sehr in Grundsatzpositionierungen, sondern eben eher im Bereich der Befindlichkeiten und Machtw&#252;nsche.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@jk: Nur l&#228;sst sich je nach inhaltlicher Pr&#228;ferenz *innerhalb* der Gr&#252;nen (damit meine ich jetzt nicht rechte oder linke Sozialpolitik, sondern Umwelt am wichtigsten oder Sozialpolitik oder &#8230;) vermutlich jede Koalition begr&#252;nden. Auch im Saarland wird ja jetzt damit argumentiert, was sgg alles tolles Inhaltliches schaffen wird. Anders gesagt: ich habe nicht den Eindruck, dass in den derzeitigen &#214;ffnungsdebatten inhaltslos argumentiert wird &#8211; nur gibt es andere Motive eben nicht inhaltlicher Natur, die dahinter stehen und nicht thematisiert werden. Und die sehe ich gar nicht mal so sehr in Grundsatzpositionierungen, sondern eben eher im Bereich der Befindlichkeiten und Machtw&#252;nsche.</p>
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		<title>Von: jk</title>
		<link>http://www.gruenesfreiburg.de/2009/10/17/es-geht-auch-ohne-eine-polemik-gegen-koalitionen-und-ihre-debatten/comment-page-1/#comment-3384</link>
		<dc:creator>jk</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Oct 2009 14:07:06 +0000</pubDate>
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		<description>@Till: F&#252;r &quot;Sozialpolitik&quot; kannst du auch ein anderes Politikfeld einsetzen, war nur ein Bsp. Posten, pers&#246;nliche Konflikte etc. - Mir ging es um den Kontext der aktuellen Strategiedebatte (&quot;Inhalte vor Macht&quot;), wo gerne vergessen wird, dass die Frage nach Koalitionen immer eine Frage nach konkreten Inhalten ist. Auch wenn Befindlichkeiten eine gro&#223;e Rolle spielen, eine Koalition sollte man immer noch inhaltlich begr&#252;nden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Till: F&#252;r &#8222;Sozialpolitik&#8220; kannst du auch ein anderes Politikfeld einsetzen, war nur ein Bsp. Posten, pers&#246;nliche Konflikte etc. &#8211; Mir ging es um den Kontext der aktuellen Strategiedebatte (&#8222;Inhalte vor Macht&#8220;), wo gerne vergessen wird, dass die Frage nach Koalitionen immer eine Frage nach konkreten Inhalten ist. Auch wenn Befindlichkeiten eine gro&#223;e Rolle spielen, eine Koalition sollte man immer noch inhaltlich begr&#252;nden.</p>
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	<item>
		<title>Von: Till</title>
		<link>http://www.gruenesfreiburg.de/2009/10/17/es-geht-auch-ohne-eine-polemik-gegen-koalitionen-und-ihre-debatten/comment-page-1/#comment-3383</link>
		<dc:creator>Till</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Oct 2009 13:53:18 +0000</pubDate>
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		<description>@jk: Dem - &quot;Wer f&#252;r Jamaika pl&#228;diert, sollte dann auch ehrlich sagen warum: Weil er eine eher liberal-konservative Sozialpolitik will.&quot; - wiederum w&#252;rde ich widersprechen. Genauso kann jemand f&#252;r Jamaika sein, weil das ein gangbarer Weg zu Posten und Gestaltungsmacht ist, ohne auf die Inhalte zu schauen. Oder es kann jemand f&#252;r Jamaika sein, weil so Klimaziele umgesetzt werden k&#246;nnen. Oder es kann jemand f&#252;r Jamaika sein, weil es pers&#246;nliche Konflikte bei rrg gibt - je n&#228;her dran, desto wahrscheinlicher.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@jk: Dem &#8211; &#8222;Wer f&#252;r Jamaika pl&#228;diert, sollte dann auch ehrlich sagen warum: Weil er eine eher liberal-konservative Sozialpolitik will.&#8220; &#8211; wiederum w&#252;rde ich widersprechen. Genauso kann jemand f&#252;r Jamaika sein, weil das ein gangbarer Weg zu Posten und Gestaltungsmacht ist, ohne auf die Inhalte zu schauen. Oder es kann jemand f&#252;r Jamaika sein, weil so Klimaziele umgesetzt werden k&#246;nnen. Oder es kann jemand f&#252;r Jamaika sein, weil es pers&#246;nliche Konflikte bei rrg gibt &#8211; je n&#228;her dran, desto wahrscheinlicher.</p>
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		<title>Von: jk</title>
		<link>http://www.gruenesfreiburg.de/2009/10/17/es-geht-auch-ohne-eine-polemik-gegen-koalitionen-und-ihre-debatten/comment-page-1/#comment-3379</link>
		<dc:creator>jk</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Oct 2009 15:59:10 +0000</pubDate>
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		<description>@Tim: Zu Till ist eigentlich nicht viel hinzuzuf&#252;gen. &quot;Langfristige Perspektive&quot;: Nat&#252;rlich geht das nicht von jetzt auf gleich aber, wenn es Einigkeit dahingehend gibt, dass das eine gute Idee ist, dann sollte man daraufhin arbeiten. Man k&#246;nnte z.B. mit einer Minderheitsregierung bei einer der n&#228;chsten Landtagswahlen anfangen...

Koalitionsged&#246;ns: Es geht nicht um die innerparteiliche Positionierung, sondern darum, dass z.B: die Sozialpolitik von Rot-Rot-Gr&#252;n sicher anders aussieht als die auf Jamaica und wer seine eigene inhaltliche Position eher bei ersterem sieht, kaum Jamaica unterst&#252;tzen wird, umgekehrt aber schon. 
Ich werde vermutlich immer (bis Koalitionen &#252;berfl&#252;ssig sind) f&#252;r Rot-Rot-Gr&#252;n in den L&#228;ndern und im Bund pl&#228;dieren  weil wir a) die gleichen oder mehr Fortschritte in der Bildungs- und Klimapolitik erreichen werden und b) sehr viel mehr aus der Sozial- und Friedenspolitik - wie ich sie mir vorstelle - durchsetzen k&#246;nnen, als in einer anderen Kosntellation. Der Vorwurf geht also zur&#252;ck: Wer f&#252;r Jamaika pl&#228;diert, sollte dann auch ehrlich sagen warum: Weil er eine eher liberal-konservative Sozialpolitik will.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Tim: Zu Till ist eigentlich nicht viel hinzuzuf&#252;gen. &#8222;Langfristige Perspektive&#8220;: Nat&#252;rlich geht das nicht von jetzt auf gleich aber, wenn es Einigkeit dahingehend gibt, dass das eine gute Idee ist, dann sollte man daraufhin arbeiten. Man k&#246;nnte z.B. mit einer Minderheitsregierung bei einer der n&#228;chsten Landtagswahlen anfangen&#8230;</p>
<p>Koalitionsged&#246;ns: Es geht nicht um die innerparteiliche Positionierung, sondern darum, dass z.B: die Sozialpolitik von Rot-Rot-Gr&#252;n sicher anders aussieht als die auf Jamaica und wer seine eigene inhaltliche Position eher bei ersterem sieht, kaum Jamaica unterst&#252;tzen wird, umgekehrt aber schon.<br />
Ich werde vermutlich immer (bis Koalitionen &#252;berfl&#252;ssig sind) f&#252;r Rot-Rot-Gr&#252;n in den L&#228;ndern und im Bund pl&#228;dieren  weil wir a) die gleichen oder mehr Fortschritte in der Bildungs- und Klimapolitik erreichen werden und b) sehr viel mehr aus der Sozial- und Friedenspolitik &#8211; wie ich sie mir vorstelle &#8211; durchsetzen k&#246;nnen, als in einer anderen Kosntellation. Der Vorwurf geht also zur&#252;ck: Wer f&#252;r Jamaika pl&#228;diert, sollte dann auch ehrlich sagen warum: Weil er eine eher liberal-konservative Sozialpolitik will.</p>
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	<item>
		<title>Von: Tim</title>
		<link>http://www.gruenesfreiburg.de/2009/10/17/es-geht-auch-ohne-eine-polemik-gegen-koalitionen-und-ihre-debatten/comment-page-1/#comment-3369</link>
		<dc:creator>Tim</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Oct 2009 23:44:03 +0000</pubDate>
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		<description>D&#039; accord. Aber ich bef&#252;rchte diese langfristige perspektive entbindet uns kaum von den aktuellen diskussionen, die sich ja auf kurz- und mittelfristige ereignisse beziehen, z.B. die n&#228;chste gemeinderatssitzung, die n&#228;chsten landtagswahlen usw.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>D&#8216; accord. Aber ich bef&#252;rchte diese langfristige perspektive entbindet uns kaum von den aktuellen diskussionen, die sich ja auf kurz- und mittelfristige ereignisse beziehen, z.B. die n&#228;chste gemeinderatssitzung, die n&#228;chsten landtagswahlen usw.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Till</title>
		<link>http://www.gruenesfreiburg.de/2009/10/17/es-geht-auch-ohne-eine-polemik-gegen-koalitionen-und-ihre-debatten/comment-page-1/#comment-3367</link>
		<dc:creator>Till</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Oct 2009 20:38:28 +0000</pubDate>
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		<description>@Tim: Dass das heute funktioniert, behaupte ich ja gar nicht. Ich kann mir vorstellen, dass das in einem Setting, in dem es keine strikte Arbeitsteilung zwischen Regierung(sfraktion) und Opposition, einen Ersatz f&#252;r koalition&#228;r hergestelltes Vertrauen generieren k&#246;nnte.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Tim: Dass das heute funktioniert, behaupte ich ja gar nicht. Ich kann mir vorstellen, dass das in einem Setting, in dem es keine strikte Arbeitsteilung zwischen Regierung(sfraktion) und Opposition, einen Ersatz f&#252;r koalition&#228;r hergestelltes Vertrauen generieren k&#246;nnte.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Tim</title>
		<link>http://www.gruenesfreiburg.de/2009/10/17/es-geht-auch-ohne-eine-polemik-gegen-koalitionen-und-ihre-debatten/comment-page-1/#comment-3351</link>
		<dc:creator>Tim</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 18 Oct 2009 21:07:39 +0000</pubDate>
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		<description>@till
dass das nicht funktioniert, sieht man z.B. in der kulturpolitik: gro&#223;er &#252;bereinstimmung z.B. im letzten enquetebericht, aber bl&#246;derweise haben die kulturpolitischen sprecherInnen offenbar ihre Fraktionen nicht hinter sich. Ich vermute, dass das auf aandere Themen ebenso zutrifft.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@till<br />
dass das nicht funktioniert, sieht man z.B. in der kulturpolitik: gro&#223;er &#252;bereinstimmung z.B. im letzten enquetebericht, aber bl&#246;derweise haben die kulturpolitischen sprecherInnen offenbar ihre Fraktionen nicht hinter sich. Ich vermute, dass das auf aandere Themen ebenso zutrifft.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: filtor</title>
		<link>http://www.gruenesfreiburg.de/2009/10/17/es-geht-auch-ohne-eine-polemik-gegen-koalitionen-und-ihre-debatten/comment-page-1/#comment-3344</link>
		<dc:creator>filtor</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 18 Oct 2009 13:34:12 +0000</pubDate>
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		<description>es liegt nicht am grundgesetz, das da ja trotz &quot;richtlinienkompetenz&quot; sehr offen ist, sondern an der autorit&#228;ren politischen kultur der BRD, dass minderheitsregierungen und flexible arrangements (koalitionen k&#246;nnten sich ja beispielsweise darauf einigen, das kanzleramt rotieren zu lassen) nicht versucht werden. seit der adenauer-zeit ist das system der kanzler-demokratie eingespielt, verfassungsrechtlich w&#228;re aber sehr vieles m&#246;glich.

letztlich ist die parlamentarische demokratie den meisten menschen, auch den meinungsf&#252;hrenden medien, noch immer fremd. sie haben &#246;ffentlichen streit in parteien oder koalitionen nicht gern, das gilt als f&#252;hrungsschw&#228;che. minister werden kritisiert, wenn sie &quot;ihre&quot; gesetze nicht m&#246;glichst unver&#228;ndert durchs parlament bringen. es ist auch kein zufall, dass man in der presse so oft f&#228;lschlicher weise liest, die regierung habe ein gesetz beschlossen. der bundestag gilt da nur als das wahlgremium, das die regierung anfangs bestimmt und dann ihren willen exekutiert. die parlamentarische opposition sieht ihre aufgabe in der regel darin, sich selbst als m&#246;gliche bessere regierung zu pr&#228;sentieren, entsprechend wird eine fraktion, die keine regierungsbeteiligung anstrebt, als geradezu verr&#252;ckt angesehen. so bleibt selbst das eher &#228;rmliche repr&#228;sentativ demokratie-modell des grundgesetzes weit hinter seinen m&#246;glichkeiten zur&#252;ck.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>es liegt nicht am grundgesetz, das da ja trotz &#8222;richtlinienkompetenz&#8220; sehr offen ist, sondern an der autorit&#228;ren politischen kultur der BRD, dass minderheitsregierungen und flexible arrangements (koalitionen k&#246;nnten sich ja beispielsweise darauf einigen, das kanzleramt rotieren zu lassen) nicht versucht werden. seit der adenauer-zeit ist das system der kanzler-demokratie eingespielt, verfassungsrechtlich w&#228;re aber sehr vieles m&#246;glich.</p>
<p>letztlich ist die parlamentarische demokratie den meisten menschen, auch den meinungsf&#252;hrenden medien, noch immer fremd. sie haben &#246;ffentlichen streit in parteien oder koalitionen nicht gern, das gilt als f&#252;hrungsschw&#228;che. minister werden kritisiert, wenn sie &#8222;ihre&#8220; gesetze nicht m&#246;glichst unver&#228;ndert durchs parlament bringen. es ist auch kein zufall, dass man in der presse so oft f&#228;lschlicher weise liest, die regierung habe ein gesetz beschlossen. der bundestag gilt da nur als das wahlgremium, das die regierung anfangs bestimmt und dann ihren willen exekutiert. die parlamentarische opposition sieht ihre aufgabe in der regel darin, sich selbst als m&#246;gliche bessere regierung zu pr&#228;sentieren, entsprechend wird eine fraktion, die keine regierungsbeteiligung anstrebt, als geradezu verr&#252;ckt angesehen. so bleibt selbst das eher &#228;rmliche repr&#228;sentativ demokratie-modell des grundgesetzes weit hinter seinen m&#246;glichkeiten zur&#252;ck.</p>
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