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	<title>Kommentare zu: Urteile gegen Alkoholverbote rechtskr&#228;ftig [Update 1]</title>
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	<description>grün-freiburgerischer blick auf freiburg, deutschland und die welt. oder umgekehrt.</description>
	<lastBuildDate>Tue, 13 Jul 2010 06:19:26 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Von: filtor</title>
		<link>http://www.gruenesfreiburg.de/2009/11/04/urteile-gegen-alkoholverbote-rechtskraeftig/comment-page-1/#comment-3620</link>
		<dc:creator>filtor</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Nov 2009 15:54:10 +0000</pubDate>
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		<description>@ m&#252;nsterfan: wenn man die frage (trotz aller bem&#252;hungen mehrerer leute hier, zuletzt thd) noch immer so falsch stellt wie du, kann es keine richtige antwort geben. alkoholsucht unter jugendlichen ist (unabh&#228;ngig davon, ob sie nun gestiegen ist) ein komplexes problem, dem sich die gesellschaft in erziehung, schulen, sozialarbeit usw. widmen muss. &#228;hnliches gilt f&#252;r das thema gewalt im &#246;ffentlichen raum. das beides als einheitliches thema zu verkaufen, ist propaganda, die nur der rechtfertigung autorit&#228;rer scheinl&#246;sungen dienen kann. da ich nicht geduldig genug bin f&#252;r deine (vielleicht auch nur gespielten) verst&#228;ndnisprobleme, sprichst du besser mal mit tim, der scheint sehr nachsichtig zu sein.

@ kai: die idee ist ja wohl puritanische selbstkasteisung aus der mottenkiste. ich dachte bislang, diese art von miesepetriger verzichtsethik (die allein der gewissensberuhigung der beteiligten nutzen w&#252;rde) g&#228;be es auch in gr&#252;nen milieus schon l&#228;nger nicht mehr. &quot;kein alkohol ist auch keine l&#246;sung!&quot;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ m&#252;nsterfan: wenn man die frage (trotz aller bem&#252;hungen mehrerer leute hier, zuletzt thd) noch immer so falsch stellt wie du, kann es keine richtige antwort geben. alkoholsucht unter jugendlichen ist (unabh&#228;ngig davon, ob sie nun gestiegen ist) ein komplexes problem, dem sich die gesellschaft in erziehung, schulen, sozialarbeit usw. widmen muss. &#228;hnliches gilt f&#252;r das thema gewalt im &#246;ffentlichen raum. das beides als einheitliches thema zu verkaufen, ist propaganda, die nur der rechtfertigung autorit&#228;rer scheinl&#246;sungen dienen kann. da ich nicht geduldig genug bin f&#252;r deine (vielleicht auch nur gespielten) verst&#228;ndnisprobleme, sprichst du besser mal mit tim, der scheint sehr nachsichtig zu sein.</p>
<p>@ kai: die idee ist ja wohl puritanische selbstkasteisung aus der mottenkiste. ich dachte bislang, diese art von miesepetriger verzichtsethik (die allein der gewissensberuhigung der beteiligten nutzen w&#252;rde) g&#228;be es auch in gr&#252;nen milieus schon l&#228;nger nicht mehr. &#8222;kein alkohol ist auch keine l&#246;sung!&#8220;</p>
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		<title>Von: Münsterfan</title>
		<link>http://www.gruenesfreiburg.de/2009/11/04/urteile-gegen-alkoholverbote-rechtskraeftig/comment-page-1/#comment-3609</link>
		<dc:creator>Münsterfan</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 07 Nov 2009 08:46:42 +0000</pubDate>
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		<description>@thd: Ich habe mir angew&#246;hnt, ein Argument nicht automatisch deshalb f&#252;r richtig zu halten, nur weil es vom VGH kommt. Insofern &#252;berzeugt mich Dein Verweis auf den VGH nicht sehr. Du schreibst selbst, es gebe einen Zusammenhang zwischen Alkoholkonsum und Gewaltbereitschaft/Gewaltt&#228;tigkeit. Das ist doch schon einmal eine Aussage. Dass nicht jeder, der zu viel Alkohol trinkt, gewaltt&#228;tig wird, ist doch so offensichtlich, dar&#252;ber brauchen wir nicht zu diskutieren. Dass deshalb ein Alkoholverbot auch jene trifft, die in alkoholisiertem Zustand nicht zu Gewalt neigen, ist klar. Dass aber &#252;berm&#228;&#223;iger Alkoholkonsum bei einer betr&#228;chtlichen Zahl von Menschen aber zumindest zu einer Zunahme der Gewaltbereitschaft f&#252;hrt, halte ich f&#252;r genauso offensichtlich. Und wenn das so ist , dann will ich einer Entwicklung, die zu mehr &quot;Alkoholleichen&quot; in den Krankenh&#228;usern und mehr Gewaltopfern f&#252;hrt, nicht einfach tatenlos zuschauen und nichts tun. Leider habe ich in der ganzen Diskussion keine Vorschl&#228;ge von den Alkoholverbotsgegnern geh&#246;rt und das finde ich ein bi&#223;chen schwach. Und den Vorschlag &quot;weniger Alkohol auf st&#228;dtischen Empf&#228;ngen&quot; finde ich nicht sehr &#252;berzeugend.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@thd: Ich habe mir angew&#246;hnt, ein Argument nicht automatisch deshalb f&#252;r richtig zu halten, nur weil es vom VGH kommt. Insofern &#252;berzeugt mich Dein Verweis auf den VGH nicht sehr. Du schreibst selbst, es gebe einen Zusammenhang zwischen Alkoholkonsum und Gewaltbereitschaft/Gewaltt&#228;tigkeit. Das ist doch schon einmal eine Aussage. Dass nicht jeder, der zu viel Alkohol trinkt, gewaltt&#228;tig wird, ist doch so offensichtlich, dar&#252;ber brauchen wir nicht zu diskutieren. Dass deshalb ein Alkoholverbot auch jene trifft, die in alkoholisiertem Zustand nicht zu Gewalt neigen, ist klar. Dass aber &#252;berm&#228;&#223;iger Alkoholkonsum bei einer betr&#228;chtlichen Zahl von Menschen aber zumindest zu einer Zunahme der Gewaltbereitschaft f&#252;hrt, halte ich f&#252;r genauso offensichtlich. Und wenn das so ist , dann will ich einer Entwicklung, die zu mehr &#8222;Alkoholleichen&#8220; in den Krankenh&#228;usern und mehr Gewaltopfern f&#252;hrt, nicht einfach tatenlos zuschauen und nichts tun. Leider habe ich in der ganzen Diskussion keine Vorschl&#228;ge von den Alkoholverbotsgegnern geh&#246;rt und das finde ich ein bi&#223;chen schwach. Und den Vorschlag &#8222;weniger Alkohol auf st&#228;dtischen Empf&#228;ngen&#8220; finde ich nicht sehr &#252;berzeugend.</p>
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	<item>
		<title>Von: Tim</title>
		<link>http://www.gruenesfreiburg.de/2009/11/04/urteile-gegen-alkoholverbote-rechtskraeftig/comment-page-1/#comment-3607</link>
		<dc:creator>Tim</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Nov 2009 23:58:49 +0000</pubDate>
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		<description>@filtor
&quot;sich deswegen aber nicht um aufkl&#228;rung und differenzierung zu bem&#252;hen, sondern den unsinn auch noch aktiv mitzumachen, ist kontraproduktiv.&quot;
Ja, da hast Du recht. Deswegen mache ich auch den Unsinn nicht mit, sondern werde mich auch k&#252;nftig um Aufkl&#228;rung und Differenzierung bem&#252;hen. Aber nicht in der Form, die anderen &#252;ber ihre Symbolpolitik zu belehren, sondern sie in ihrer Betroffenheit bez&#252;glich eines Problems, dass mit den vorgeschlagenen Ma&#223;nahmen wenig zu tun hat, ernst zunehmen und f&#252;r die Einicht zu werben, das es andere Handlungsm&#246;glichkeiten gibt oder eben auch kommunalpolitisch garkeine. 
@kay
ja das w&#228;re ebenfalls reine symbolpolitik. eine wie auch immer geartete vorbildfunktion von erwachsenen bzw. die vermutung, dass das irgendeinen einfluss auf das jugendliche trinkverhalten hat, das halte ich f&#252;r ein konzept, das fast noch bescheuerter als alkoholverbote ist - aber immerhin den vorteil hat, das es rechtsstaatlich unsch&#228;dlich ist und sich akj und andere den rechtsweg sparen k&#246;nnten, um b&#252;rgerrechte zu sch&#252;tzen...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@filtor<br />
&#8222;sich deswegen aber nicht um aufkl&#228;rung und differenzierung zu bem&#252;hen, sondern den unsinn auch noch aktiv mitzumachen, ist kontraproduktiv.&#8220;<br />
Ja, da hast Du recht. Deswegen mache ich auch den Unsinn nicht mit, sondern werde mich auch k&#252;nftig um Aufkl&#228;rung und Differenzierung bem&#252;hen. Aber nicht in der Form, die anderen &#252;ber ihre Symbolpolitik zu belehren, sondern sie in ihrer Betroffenheit bez&#252;glich eines Problems, dass mit den vorgeschlagenen Ma&#223;nahmen wenig zu tun hat, ernst zunehmen und f&#252;r die Einicht zu werben, das es andere Handlungsm&#246;glichkeiten gibt oder eben auch kommunalpolitisch garkeine.<br />
@kay<br />
ja das w&#228;re ebenfalls reine symbolpolitik. eine wie auch immer geartete vorbildfunktion von erwachsenen bzw. die vermutung, dass das irgendeinen einfluss auf das jugendliche trinkverhalten hat, das halte ich f&#252;r ein konzept, das fast noch bescheuerter als alkoholverbote ist &#8211; aber immerhin den vorteil hat, das es rechtsstaatlich unsch&#228;dlich ist und sich akj und andere den rechtsweg sparen k&#246;nnten, um b&#252;rgerrechte zu sch&#252;tzen&#8230;</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Kay Karpinsky</title>
		<link>http://www.gruenesfreiburg.de/2009/11/04/urteile-gegen-alkoholverbote-rechtskraeftig/comment-page-1/#comment-3605</link>
		<dc:creator>Kay Karpinsky</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Nov 2009 15:21:50 +0000</pubDate>
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		<description>Wie sieht das eigentlich in Freiburg mit der Vorbildfunktion seitens der oberen Zehntausend aus? Gibt es ein Alkoholverbot auf &#246;ffentlichen Empf&#228;ngen oder st&#228;dtisch gef&#246;rderten Veranstaltungen? Wenn man wirklich umfassende und glaubw&#252;rdige Alkoholpr&#228;vention betreiben will, muss man da konsequent sein. Die taz verweist heute zu Recht auf einen peinlichen Auftritt Eures Nochministerpr&#228;sidenten. In meiner Stadt werden st&#228;dtisch gef&#246;rderte Jugendprojekte regelm&#228;&#223;ig mit Verweis auf die Alkoholproblematik behindert, w&#228;hrend gleichzeitig jeder wei&#223;, dass einer der beiden Dezernenten sein ganz pers&#246;nliches Alkoholproblem hat. Das Gleiche m&#246;chte ich f&#252;r Freiburg nat&#252;rlich niemandem unterstellen - doch hier mal anzusetzen w&#228;re zwar auch erstmal Symbolpolitik, doch mittelfristig sicher wirksam.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wie sieht das eigentlich in Freiburg mit der Vorbildfunktion seitens der oberen Zehntausend aus? Gibt es ein Alkoholverbot auf &#246;ffentlichen Empf&#228;ngen oder st&#228;dtisch gef&#246;rderten Veranstaltungen? Wenn man wirklich umfassende und glaubw&#252;rdige Alkoholpr&#228;vention betreiben will, muss man da konsequent sein. Die taz verweist heute zu Recht auf einen peinlichen Auftritt Eures Nochministerpr&#228;sidenten. In meiner Stadt werden st&#228;dtisch gef&#246;rderte Jugendprojekte regelm&#228;&#223;ig mit Verweis auf die Alkoholproblematik behindert, w&#228;hrend gleichzeitig jeder wei&#223;, dass einer der beiden Dezernenten sein ganz pers&#246;nliches Alkoholproblem hat. Das Gleiche m&#246;chte ich f&#252;r Freiburg nat&#252;rlich niemandem unterstellen &#8211; doch hier mal anzusetzen w&#228;re zwar auch erstmal Symbolpolitik, doch mittelfristig sicher wirksam.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: thd</title>
		<link>http://www.gruenesfreiburg.de/2009/11/04/urteile-gegen-alkoholverbote-rechtskraeftig/comment-page-1/#comment-3604</link>
		<dc:creator>thd</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Nov 2009 13:57:14 +0000</pubDate>
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		<description>@M&#252;nsterfan: Bereits Deine Fragestellung enth&#228;lt eine Annahme, die die meisten GegnerInnen des Alkoholverbots auf Grundlage entsprechender Studien bestreiten: &quot;(...) zunehmenden exzessiven Alkoholkonsums und der daraus folgenden Gewalttaten&quot; - genau dieser Zusammenhang ist eine &lt;em&gt;Behauptung&lt;/em&gt;, die nicht nur nicht bewiesen ist, sondern im Gegenteil jedenfalls in dieser Pauschalit&#228;t als &lt;em&gt;widerlegt&lt;/em&gt; angesehen werden kann. Es gibt zwar einen &quot;Zusammenhang&quot; zwischen Alkoholkonsum und Gewaltbereitschaft/Gewaltt&#228;tigkeit, eine &lt;em&gt;Kausalit&#228;t&lt;/em&gt; wie Du sie unterstellst gibt es aber eben nicht. Das attestiert Dir inzwischen sogar der VGH in seinem Urteil zum Alkoholverbot. Schon gar nicht ist eine Kausalit&#228;t nachgewiesen zwischen einer (wenn wir die mal als gegeben unterstellen) Zunahme exzessiven Alkoholkonsums und einer (unterstellten, auch nirgends nachgewiesenen) Zunahme von Gewalt (quantitativer oder qualitativer Art).</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@M&#252;nsterfan: Bereits Deine Fragestellung enth&#228;lt eine Annahme, die die meisten GegnerInnen des Alkoholverbots auf Grundlage entsprechender Studien bestreiten: &#8222;(&#8230;) zunehmenden exzessiven Alkoholkonsums und der daraus folgenden Gewalttaten&#8220; &#8211; genau dieser Zusammenhang ist eine <em>Behauptung</em>, die nicht nur nicht bewiesen ist, sondern im Gegenteil jedenfalls in dieser Pauschalit&#228;t als <em>widerlegt</em> angesehen werden kann. Es gibt zwar einen &#8222;Zusammenhang&#8220; zwischen Alkoholkonsum und Gewaltbereitschaft/Gewaltt&#228;tigkeit, eine <em>Kausalit&#228;t</em> wie Du sie unterstellst gibt es aber eben nicht. Das attestiert Dir inzwischen sogar der VGH in seinem Urteil zum Alkoholverbot. Schon gar nicht ist eine Kausalit&#228;t nachgewiesen zwischen einer (wenn wir die mal als gegeben unterstellen) Zunahme exzessiven Alkoholkonsums und einer (unterstellten, auch nirgends nachgewiesenen) Zunahme von Gewalt (quantitativer oder qualitativer Art).</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Münsterfan</title>
		<link>http://www.gruenesfreiburg.de/2009/11/04/urteile-gegen-alkoholverbote-rechtskraeftig/comment-page-1/#comment-3603</link>
		<dc:creator>Münsterfan</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Nov 2009 13:48:30 +0000</pubDate>
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		<description>@filtor:
Mich w&#252;rde interessieren, was Du zur Problematik des zunehmenden exzessiven Alkoholkonsums und der daraus folgenden Gewalttaten vorschl&#228;gst. Schreibe bitte nicht, was Du nicht willst, sondern das was Du willst.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@filtor:<br />
Mich w&#252;rde interessieren, was Du zur Problematik des zunehmenden exzessiven Alkoholkonsums und der daraus folgenden Gewalttaten vorschl&#228;gst. Schreibe bitte nicht, was Du nicht willst, sondern das was Du willst.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: filtor</title>
		<link>http://www.gruenesfreiburg.de/2009/11/04/urteile-gegen-alkoholverbote-rechtskraeftig/comment-page-1/#comment-3602</link>
		<dc:creator>filtor</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Nov 2009 10:20:07 +0000</pubDate>
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		<description>@ m&#252;nsterfan: nach meinem verst&#228;ndnis gibt es durchaus autorit&#228;re symbolpolitik. es wird &#252;berm&#228;&#223;ig in die freiheitsrechte (oft von minderheiten) eingegriffen, aber der politische sinn besteht in erster linie darin, gegen&#252;ber der w&#228;hlerschaft zu signalisieren, dass man aktiv ist - auch wenn die ma&#223;nahmen zur erreichung des ziels real gar nicht beitr&#228;gt (also insofern symbolisch ist).</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ m&#252;nsterfan: nach meinem verst&#228;ndnis gibt es durchaus autorit&#228;re symbolpolitik. es wird &#252;berm&#228;&#223;ig in die freiheitsrechte (oft von minderheiten) eingegriffen, aber der politische sinn besteht in erster linie darin, gegen&#252;ber der w&#228;hlerschaft zu signalisieren, dass man aktiv ist &#8211; auch wenn die ma&#223;nahmen zur erreichung des ziels real gar nicht beitr&#228;gt (also insofern symbolisch ist).</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Münsterfan</title>
		<link>http://www.gruenesfreiburg.de/2009/11/04/urteile-gegen-alkoholverbote-rechtskraeftig/comment-page-1/#comment-3601</link>
		<dc:creator>Münsterfan</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Nov 2009 09:57:20 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.gruenesfreiburg.de/?p=764#comment-3601</guid>
		<description>Einerseits werden Alkoholverbote als Symbolpolitik abgetan, andererseits als freiheitsberaubend und reaktion&#228;r verurteilt. Ich sehe darin einen Widerspruch.

@filtor: Deine positive Einsch&#228;tzung der GAF kann ich nicht teilen. Wie oft haben sie im Stadtrat bei der Abstimmung f&#252;r eine Sache gestimmt, um anschlie&#223;end dagegen zu sein - f&#252;r mich wenig &#252;berzeugend. Und ihr neues Verhalten, einfach gegen alles zu sein, selbst keine realistischen Vorschl&#228;ge zu machen, sondern alles immer nur vom OB zu verlangen, das ist f&#252;r mich wie das Verhalten eines 16-j&#228;hrigen, der nichts selber macht sondern immer nur nach dem gro&#223;en Papa ruft.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Einerseits werden Alkoholverbote als Symbolpolitik abgetan, andererseits als freiheitsberaubend und reaktion&#228;r verurteilt. Ich sehe darin einen Widerspruch.</p>
<p>@filtor: Deine positive Einsch&#228;tzung der GAF kann ich nicht teilen. Wie oft haben sie im Stadtrat bei der Abstimmung f&#252;r eine Sache gestimmt, um anschlie&#223;end dagegen zu sein &#8211; f&#252;r mich wenig &#252;berzeugend. Und ihr neues Verhalten, einfach gegen alles zu sein, selbst keine realistischen Vorschl&#228;ge zu machen, sondern alles immer nur vom OB zu verlangen, das ist f&#252;r mich wie das Verhalten eines 16-j&#228;hrigen, der nichts selber macht sondern immer nur nach dem gro&#223;en Papa ruft.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: filtor</title>
		<link>http://www.gruenesfreiburg.de/2009/11/04/urteile-gegen-alkoholverbote-rechtskraeftig/comment-page-1/#comment-3600</link>
		<dc:creator>filtor</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Nov 2009 08:48:46 +0000</pubDate>
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		<description>@ tim: auch irrationale positionen anderer menschen, wie die vermischung der themen jugendliche alkoholexzesse/alkoholsucht (bereits das sind &#252;brigens verschiedene dinge) und gewaltkriminalit&#228;t (nach angaben der polizei gerade nicht von jugendlichen, sondern fast ausschlie&#223;lich von m&#228;nnern zwischen 20 und 30), als ausgangspunkt einer auseinandersetzung ernstzunehmen, ist freundlich und bestimmt sinnvoll. sich deswegen aber nicht um aufkl&#228;rung und differenzierung zu bem&#252;hen, sondern den unsinn auch noch aktiv mitzumachen, ist kontraproduktiv.

@ thd: nach meiner wahrnehmung vermischen nur wenige akteure die themen absichtlich, um autorit&#228;re symbolpolitik durchsetzen zu k&#246;nnen (dass dazu m&#252;nsterfan geh&#246;ren k&#246;nnte, deutet sein letzter beitrag an). andere bem&#252;hen sich aber nicht um aufkl&#228;rung, sondern machen gute mine zum b&#246;sen spiel, weil sie von der vermischung der themen zu profitieren glauben. das gilt beispielsweise leider auch f&#252;r gruppen wie den &quot;arbeitskreis sucht&quot;, die damals mit dieser uns&#228;glichen studie von dr. michael berner rauskamen, die angeblich die kausalit&#228;t zwischen alkoholkonsum und gewalt bewiesen hatte.
&#252;brigens fordern ja gerade die gegner des alkoholverbots (wie die UL und die GAF) eine bessere ausstattung von programmen gegen (jugendliche) alkoholsucht, w&#228;hrend die stadtverwaltung sich da nicht sehr gro&#223;z&#252;gig zeigt, sondern lieber auf polizeiliche g&#228;ngelung oder peinliche werbekampagnen (&quot;bleib du du&quot;) setzt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ tim: auch irrationale positionen anderer menschen, wie die vermischung der themen jugendliche alkoholexzesse/alkoholsucht (bereits das sind &#252;brigens verschiedene dinge) und gewaltkriminalit&#228;t (nach angaben der polizei gerade nicht von jugendlichen, sondern fast ausschlie&#223;lich von m&#228;nnern zwischen 20 und 30), als ausgangspunkt einer auseinandersetzung ernstzunehmen, ist freundlich und bestimmt sinnvoll. sich deswegen aber nicht um aufkl&#228;rung und differenzierung zu bem&#252;hen, sondern den unsinn auch noch aktiv mitzumachen, ist kontraproduktiv.</p>
<p>@ thd: nach meiner wahrnehmung vermischen nur wenige akteure die themen absichtlich, um autorit&#228;re symbolpolitik durchsetzen zu k&#246;nnen (dass dazu m&#252;nsterfan geh&#246;ren k&#246;nnte, deutet sein letzter beitrag an). andere bem&#252;hen sich aber nicht um aufkl&#228;rung, sondern machen gute mine zum b&#246;sen spiel, weil sie von der vermischung der themen zu profitieren glauben. das gilt beispielsweise leider auch f&#252;r gruppen wie den &#8222;arbeitskreis sucht&#8220;, die damals mit dieser uns&#228;glichen studie von dr. michael berner rauskamen, die angeblich die kausalit&#228;t zwischen alkoholkonsum und gewalt bewiesen hatte.<br />
&#252;brigens fordern ja gerade die gegner des alkoholverbots (wie die UL und die GAF) eine bessere ausstattung von programmen gegen (jugendliche) alkoholsucht, w&#228;hrend die stadtverwaltung sich da nicht sehr gro&#223;z&#252;gig zeigt, sondern lieber auf polizeiliche g&#228;ngelung oder peinliche werbekampagnen (&#8222;bleib du du&#8220;) setzt.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Tim</title>
		<link>http://www.gruenesfreiburg.de/2009/11/04/urteile-gegen-alkoholverbote-rechtskraeftig/comment-page-1/#comment-3598</link>
		<dc:creator>Tim</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Nov 2009 00:08:31 +0000</pubDate>
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		<description>@thd
mir geht es im wesentlichen um die zeitdimension des politischen. die handelnden personen bleiben ja im zeitverlauf die gleichen und werden nicht ausgetauscht; es entsteht sich eine gemeinsame geschichte und bestimmte interaktionsmuster. das hei&#223;t, es handelt sich bei den in der zeitdimension einanderfolgenden ereignissen nicht um unabh&#228;ngige ereignisse, sondern um abh&#228;ngige, deren verarbeitung von der vorgeschichte, von vorherigen ereignissen und ihrer verarbeitung abh&#228;ngig ist. wenn man nun auf die verarbeitung eines ereignisses einwirken m&#246;chte, dass muss man die vrogeschichte mitdenken und sich &#252;berlegen, welche folgen dieses einwirken auf zuk&#252;nftige interaktionsmuster hat. eine rein sachliche entscheidung oder entscheidung aufgrund politischer programmn&#228;he (das sei hier als verweis auf julians wechselnde-mehrheiten-beitrag kurz bemerkt), wird dadurch eher problematisch, weil eben losgel&#246;st von der zeitdimension. in diesem sinne ist &quot;recht-haben&quot; manchmal ziemlich dysfunktional. und ja: du hast mich richtig verstanden, wenn du &quot;rech-haben&quot; nicht auf dich als person zurechnest - das habe ich hier wirklich nicht ausdr&#252;cken wollen.
zur inkompetenz: &quot;hinreichend&quot; ist ein ziemlich schwammiger begriff. als soziologe drehts mir auch oft den magen um, wer sich alles glaubt zur gesellschaft analysen, positionen und meinungen kund tun zu m&#252;ssen...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@thd<br />
mir geht es im wesentlichen um die zeitdimension des politischen. die handelnden personen bleiben ja im zeitverlauf die gleichen und werden nicht ausgetauscht; es entsteht sich eine gemeinsame geschichte und bestimmte interaktionsmuster. das hei&#223;t, es handelt sich bei den in der zeitdimension einanderfolgenden ereignissen nicht um unabh&#228;ngige ereignisse, sondern um abh&#228;ngige, deren verarbeitung von der vorgeschichte, von vorherigen ereignissen und ihrer verarbeitung abh&#228;ngig ist. wenn man nun auf die verarbeitung eines ereignisses einwirken m&#246;chte, dass muss man die vrogeschichte mitdenken und sich &#252;berlegen, welche folgen dieses einwirken auf zuk&#252;nftige interaktionsmuster hat. eine rein sachliche entscheidung oder entscheidung aufgrund politischer programmn&#228;he (das sei hier als verweis auf julians wechselnde-mehrheiten-beitrag kurz bemerkt), wird dadurch eher problematisch, weil eben losgel&#246;st von der zeitdimension. in diesem sinne ist &#8222;recht-haben&#8220; manchmal ziemlich dysfunktional. und ja: du hast mich richtig verstanden, wenn du &#8222;rech-haben&#8220; nicht auf dich als person zurechnest &#8211; das habe ich hier wirklich nicht ausdr&#252;cken wollen.<br />
zur inkompetenz: &#8222;hinreichend&#8220; ist ein ziemlich schwammiger begriff. als soziologe drehts mir auch oft den magen um, wer sich alles glaubt zur gesellschaft analysen, positionen und meinungen kund tun zu m&#252;ssen&#8230;</p>
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